Jenseits von Introversion und Hochsensibilität: Warum Menschenmengen in der dunklen Nacht so erschöpfend sind
Viele Menschen, die durch eine dunkle Nacht gehen, machen eine irritierende Beobachtung: Menschenmengen werden plötzlich extrem erschöpfend. Nicht nur unangenehm. Nicht nur stressig. Sondern tief ermüdend, manchmal regelrecht auslaugend. Das Merkwürdige daran ist: Nicht alle Betroffenen waren vorher introvertiert. Nicht alle würden sich als hochsensibel bezeichnen. Manche waren früher sogar gern unter Menschen. Irgendwann entsteht dann die Frage: Was ist hier eigentlich los? Warum fühlt sich das plötzlich so anders an? Westliche Erklärungen greifen hier oft zu kurz. Begriffe wie „Reizüberflutung“, „Sensibilität“ oder „Introversion“ beschreiben zwar einen Teil des Phänomens, hinterlassen aber bei vielen ein ungutes Gefühl – als wäre man selbst das Problem, als wäre man „zu empfindlich“ oder falsch eingestellt. Doch es gibt noch eine andere Perspektive. Eine, die weniger pathologisiert und mehr Zusammenhänge sichtbar macht. Die dunkle Nacht verändert nicht nur das Innere Die dunkle Nacht...